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Pionierarbeit in Gera:
KI hilft, Herzrhythmusstörungen genauer zu
erkennen
Herzrhythmusstörungen treten oft sporadisch auf und entziehen sich herkömmlichen Untersuchungen. Ein neues, KI-gestütztes Mini-EKG ändert das: Es überwacht den Herzrhythmus dauerhaft, 昀椀ltert Fehlalarme zuverlässig heraus und gibt
Patientinnen und Patienten mehr Sicherheit. Unser SRH Wald-Klinikum Gera ist
eines von nur vier Zentren bundesweit und das einzige in Mitteldeutschland, das
dieses Gerät erstmals eingesetzt hat.
Im April 2024 erhielt die erste Patientin den KI-Ereignisrekorder. Eine 84-jährige
Patientin hatte einen Ohnmachtsanfall, dessen Ursache zunächst ungeklärt blieb.
Herzprobleme sind in solchen Fällen oft schwer nachzuweisen. Bei Arztbesuchen
und Langzeit-EKGs tritt die Rhythmusstörung häu昀椀g nicht auf. Eine klare Diagnose
fehlt dann – eine gezielte Therapie damit auch.
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