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SRH JAHRESBERICHT 2024 – 25
DIGITALISIERUNG GESTALTEN
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Die Karte, die den Klinikalltag neu denkt
Alle klinischen Mitarbeitenden unserer Akutkliniken arbeiten täglich mit digitalen Systemen,
und jeder Zugriff beginnt mit einem Log-in. Ein langer Benutzername, ein vergessenes Passwort,
ein schneller Wechsel am Visitenwagen: Was im Alltag klein klingt, kostet wertvolle Zeit und
lenkt vom Wesentlichen ab. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an den sicheren Umgang
mit sensiblen Patient:innenendaten. Das Krankenhauszukunftsgesetz fördert gezielt Lösungen, die Sicherheit und Alltagstauglichkeit verbinden. Genau hier setzt die SRH SmartCard an.
Ein kurzes Au昀氀egen der Karte auf das Lesegerät genügt, um den Zugang freizuschalten –
ohne zusätzliche Passworteingabe und ohne Zeitverlust. Das System erkennt, wer die Karte
nutzt, und meldet diese Person sofort an. Legt eine andere Person ihre Karte auf das Lesegerät, wechselt das System automatisch zum richtigen Zugang. Im Abstand von jeweils fünf
Stunden wird eine zusätzliche PIN abgefragt, um den Schutz sensibler Daten sicherzustellen.
Neue Mitarbeitende erhalten ihre SmartCard bereits am ersten Arbeitstag – eingerichtet mit
allen Zugängen und Berechtigungen, die ihrer Rolle entsprechen. So gelingt der Einstieg in
den Klinikalltag reibungslos. Künftig kommen weitere Funktionen hinzu, vom Zugang zu verschiedenen Bereichen der Klinik über die Cafeteria bis hin zur sicheren Dokumentation im Medikationsprozess. Eine Karte, die mit den Anforderungen des Klinikalltags mitwächst und Mitarbeitenden mehr Zeit für das lässt, was wirklich zählt: die Versorgung unserer Patient:innen.
Der digitale Begleiter – das SRH Patientenportal
Ein Klinikaufenthalt ist für viele Patientinnen und Patienten eine besondere Situation. Umso wichtiger ist es,
dass sie sich gut begleitet fühlen. Genau dabei unterstützt unser Patientenportal. Von der Vorbereitung über
die Aufnahme bis zur Nachsorge stellt es allen Beteiligten verlässliche Informationen bereit, vereinfacht die
Kommunikation und entlastet Mitarbeitende von administrativen Aufgaben. Das Krankenhauszukunftsgesetz
verp昀氀ichtet Krankenhäuser zur Einführung eines solchen Portals. Für die SRH ist das mehr als eine gesetzliche
Anforderung. Es ist die Chance, Patientenkommunikation und zentrale Prozesse nachhaltig zu modernisieren.
Unser Ziel ist ein konzernweites Portal, das sowohl unsere Patient:innen als auch Zuweisende an jedem Punkt
des Behandlungsprozesses verlässlich begleitet.
Damit das gelingt, gehen wir diesen Weg schrittweise. Wir stehen noch am Anfang unserer praktischen Erfahrungen, aber die ersten Pilotbereiche zeigen bereits, wie digitale Aufnahmeprozesse, Informationsbereitstellung und Kommunikation im Klinikalltag funktionieren können. Mit der Ausweitung auf zwei weitere Kliniken gewinnen wir Einblicke in unterschiedliche Fachbereiche und Abläufe und damit ein breiteres Bild von
Anforderungen und Nutzungsszenarien. Schulungen, begleitendes Change-Management und kontinuierliches
Feedback sorgen dafür, dass Technik und Arbeitsabläufe ineinandergreifen und das Portal im Versorgungsalltag wirklich angenommen wird. Was wir dabei lernen, 昀氀ießt direkt in die Weiterentwicklung des Portals ein und
schafft die Grundlage für die konzernweite Einführung.
Im nächsten Schritt weiten wir das Portal auf alle Bereiche der pilotierten Kliniken aus, bevor die 昀氀ächendeckende Einführung an allen Standorten folgt. Perspektivisch binden wir auch die medizinischen Versorgungszentren ein, sodass das Portal den gesamten Behandlungspfad übergreifend unterstützt. Der Nutzen
ist bereits heute klar erkennbar: Patient:innen werden sicherer begleitet, Mitarbeitende entlastet und die Qualität der Versorgung weiter gesteigert. Das SRH Patientenportal wird damit zu einem zentralen Baustein unserer digitalen Strategie und zu einem wichtigen Schritt hin zu einer modernen, vernetzten und patient:innenzentrierten Gesundheitsversorgung.
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SRH setzt
auf digitale
Transformation